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Über die bga

„Bundesweit Transparenz schaffen, Empowerment für Frauen in allen Phasen ihrer Gründungen ermöglichen, Qualität in Gründung und Gründungsberatung zu sichern und erfolgreiche Gründerinnen sichtbar machen, das ist Zielvorgabe und zugleich Messlatte unseres Engagements.“ Iris Kronenbitter, Leitung bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Logo "bundesweite gründerinnenagentur"

Frauen spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu stärken. Auch im Bereich der Existenzgründungen zeigt sich ein Aufwärtstrend. So wird rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland von Frauen geführt.

Die seit 2004 tätige bundesweite gründerinnenagentur (bga) ist das erste und einzige deutschlandweite Kompetenz- und Servicezentrum zur unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen – über alle Branchen und Phasen der Existenzgründung, Festigung und Unternehmensnachfolge hinweg.

Die bga ist Ansprechpartnerin für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gründerinnen und Übernehmerinnen und bündelt Kontakte und Informationen zu Experten und Expertinnen, Studien, Beratungseinrichtungen und Netzwerken in ganz Deutschland.

2009 wurde die bga in einem EU weiten Wettbewerb von der Europäischen Kommission als europäisches Erfolgsmodell ausgezeichnet, da es in keinem anderen EU-Mitgliedsstaat eine vergleichbare Einrichtung gibt, die sowohl auf Bundes- wie auch auf Ebene der Bundesländer und in den Regionen Deutschlands aktiv ist. Mehr zum europäischen Erfolgsmodell bundesweite gründerinnenagentur (bga) erfahren Sie in diesem Beitrag (PDF, nicht barrierefrei).

Die bga wird gefördert von:

  • dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK),
  • dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
  • dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie
  • dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und
  • dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.

Schwerpunkte

Ein hoher Stellenwert innerhalb der Aktivitäten der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) liegt auf der Identifizierung von Zukunftsfeldern und Branchen mit Entwicklungspotenzial.

Sie zeichnen sich durch wirtschaftliche Ertragschancen aus und bieten Frauen interessante Karriereoptionen in der unternehmerischen Selbstständigkeit. Im Fokus stehen daher insbesondere folgende Themen:

Das Projekt zielt auf die pilothafte Entwicklung von Handlungsansätzen zur Sensibilisierung für Frauen in der Unternehmensnachfolge im Handwerk u.a. mit einem Ideenwettbewerb.

Die ökonomisch und fachlich interessante Option einer Chefin im Handwerk oder die Übernahme eines Betriebes kommen selten in den Karriere-Planungen der Frauen und Mädchen vor. Es fehlt an Vorbildern von erfolgreichen Chefinnen und Betriebs-Nachfolgerinnen im Handwerk, insbesondere in den gewerblich-technischen Gewerken.

Viel zu wenig bekannt ist die breite Palette der gewerblich-technischen Gewerke, die Vielfalt der unterschiedlichen Branchen, die Innovationen im Zuge der Digitalisierung und der Nachhaltigkeitsdimension wie auch die neuen, zukunftsorientierten Berufsfelder im Handwerk. Hinzu kommt, dass die Nachfrage nach handwerklichen Dienstleistungen – seit vielen Jahren und nicht zuletzt mit Blick auf die Bewältigung des Klimawandels und des Fachkräftemangels – in vielen Gewerken das auf Seiten der bestehenden Handwerksbetriebe verfügbare Angebot übersteigt.

Wir erleben zwei Pole:

  • einerseits die strukturelle Nachfolgelücke beim unternehmerischen Generationswechsel, die gerade auch bei den mittleren und kleineren Betrieben im Handwerk ein großes Thema ist, ebenso wie die lukrativen Marktchancen auf Seiten der vor allem gewerblich-technischen Berufe des Handwerks
  • andererseits die am besten qualifizierte Frauengeneration aller Zeiten.

Diese beiden Pole zusammenzubringen eröffnet nachhaltige Zukunftsaussichten, nicht zuletzt durch den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Es bedarf der Einbindung der Potenziale von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft für innovatives, qualitatives und nachhaltiges Wachstum.

Hier setzt das Projekt „Frau-Handwerk-Nachfolge“ an. Ziel ist die pilothafte Entwicklung von Handlungsansätzen zur Sensibilisierung für Frauen in der Führung und in der Unternehmensnachfolge im Handwerk.

Mit einem bundesweiten Ideenwettbewerb sollen Erfolg versprechende Handlungsansätze regionaler Handwerkskammern ermittelt und ausgezeichnet werden. Unternehmerinnen im Handwerk sollen sichtbar gemacht und in der Öffentlichkeit platziert werden.

Zu den Zielgruppen zählen:

  • Beraterinnen und Berater der Kammern und Ausbildungseinrichtungen/-betriebe des Handwerks, Gesellinnen, Meisterinnen, Handwerksbetriebe, Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH); Agenturen für Arbeit, Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Frauen- und Gleichstellungsstellen, Hochschulen, Kommunal- und Landesverwaltungen, Netzwerke, Medien, Öffentlichkeit, Verbände, Vereine, Wirtschaftsorganisationen;
  • Unternehmensfamilien, die vor der Aufgabe stehen, den unternehmerischen Generationswechsel zu lösen;
  • Schülerinnen, Studentinnen, potenzielle Gründerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen, Wiedereinsteigerinnen und Frauen in beruflichen Umorientierungsprozessen, Akademikerinnen, Frauen in Führungspositionen und andere interessierte Frauen.

Durchführung:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Zuwendungsempfänger:
Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. / bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
Yvette Dinse
Kontor VII
Schnickmannstr. 4
18055 Rostock
Tel.: (0381) 40 33 743
frau-handwerk-nachfolge@gruenderinnenagentur.de

Homepage:
www.frau-handwerk-nachfolge-bga.de

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Im Rahmen des Projektes „Gründerinnen fördern Grüne Wirtschaft“ werden Konzepte zur Förderung von nachhaltigen Gründungen durch Frauen unter Berücksichtigung der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich erarbeitet.

Veränderungen, die angestrebt werden, sind u.a. eine Verbesserung der Verwirklichungschancen von nachhaltigen Gründerinnen im Transformationsprozess unter Nutzung der Digitalisierungspotenziale und die Förderung eines gesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.

Erreicht werden soll dies u.a. durch die Verzahnung der Expertise zu Nachhaltigkeit, Gründung, Digitalisierung und Gleichstellung z.B. in Form von Expertinnen- und Experten-Hearings. Dabei werden relevante Themenstellungen, Einflussfaktoren und Best-Practice-Ansätze identifiziert, ausgewertet und neue Ideen zur Förderung von Gründerinnen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen entwickelt und handlungsorientierte Ansätze in Experimentierräumen in Modellregionen erprobt.

Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in Handlungsempfehlungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik übersetzt und zielen auf eine Verbesserung der bestehenden Unterstützungsangebote für Gründerinnen in der grünen Wirtschaft hin zu einer gründerinnenfreundlicheren Wirtschaftsförderkultur.

Durchführung:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
Stephanie Ristig-Bresser
c/o GründerinnenConsult
hannoverimpuls GmbH
Vahrenwalder Str. 7
30165 Hannover
Tel. 0511 - 9357 132 
gfgw@gruenderinnenagentur.de

Homepage:
www.gfgw-bga.de

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Das Projekt InnoGründerinnen evaluiert gründerinnenfreundliche Strukturen an Universitäten und Hochschulen, identifiziert Best-Practice-Ansätze, entwickelt einen Handlungsleitfaden für die universitäre Praxis und macht die Innovationspotenziale von Gründerinnen sichtbar.

Wenn man von dem nahezu ausgeglichenen Geschlechterverhältnis bei der Aufnahme eines Studiums ausgeht, dann gehen auf dem Weg hin zu der attraktiven und häufig auch lukrativen beruflichen Option als Gründungsperson überdurchschnittlich viele Frauen „verloren“. Das Gründungsinteresse von Frauen zu wecken, sie adäquat auf diese berufliche Option vorzubereiten und die Angebote zur Gründungsbegleitung gendergerecht aufzusetzen, gelingt bislang nicht ausreichend. Gleichzeitig kann man vermuten, dass eine bessere und zielgruppengerechtere Unterstützung von Frauen als Gründerinnen an den Hochschulen einer der Schlüsselfaktoren zu einer größeren Beteiligung von Frauen am innovativen Gründungsgeschehen insgesamt ist.

Um belastbare Aussagen treffen zu können, wird mit einer quantitativen und qualitativen Datenerhebung eine Grundlage entwickelt, die in enger Zusammenarbeit mit der Unterauftragnehmerin INES Berlin – Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung durchgeführt wird.

Auf Basis dieser Erhebungen zur Anzahl von Gründerinnen, den realisierten Gründungen aus den einzelnen Hochschulen heraus und zu den strukturellen Bedingungen für Gründerinnen an Hochschulen, werden die Unterstützungsstrukturen für Gründerinnen an ausgewählten Hochschulen beispielhaft evaluiert und Best-Practice-Beispiele besonders gelungener Förderansätze für Gründerinnen identifiziert. Im Rahmen des Auswertungs- und Evaluationsprozess werden außerdem Handlungsempfehlungen entwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft. Die Ergebnisse sollen in einer Publikation und im Rahmen eines Kongresses als Best-Practice-Empfehlungen in die Hochschulen zurück transferiert werden.

Zielsetzung darüber hinaus ist es, die Sensibilisierung weiterer Kreise von Hochschulen, Universitäten, Gründungslehrstühlen und Gründungs- und Career-Zentren in den vorgenannten Einrichtungen für die Potenziale der Studentinnen und Akademikerinnen als mögliche Innovationsgründerinnen voranzutreiben.

Flankiert wird der gesamte Prozess durch eine öffentlichkeitswirksame Begleitung, in deren Mittelpunkt die Präsentation vorbildhafter und innovativer Gründerinnen mit Hochschulbiografie als Rolemodels steht. Damit wird ein Beitrag zur besseren Sichtbarkeit gut qualifizierter Frauen geleistet, die in der unternehmerischen Selbständigkeit attraktive Karriere-Optionen finden, die es ihnen erlauben, im Rahmen ihrer Geschäftsmodelle eigene Qualitätsstandards und Wertmaßstäbe zu setzen und innovative Impulse in Wirtschaft und Gesellschaft zu tragen.

Durchführung:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
Dr. Katja von der Bey und Dr. Andrea Schirmacher
WeiberWirtschaft eGAnklamer Str. 38
10115 Berlin
Tel. 030 - 440 223 - 0
inno-gruenderinnen@gruenderinnenagentur.de

Homepage:
innogruenderinnen-bga.de

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Ziel des Projekts ist es, die Diskriminierung von Gründerinnen zu bekämpfen. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz werden Diskriminierungsmuster erkannt und bewältigt.

Diskriminierende Bewertungsmuster und damit einhergehende Diskriminierungserfahrungen von Gründerinnen und Unternehmerinnen wirken gründungshemmend und sind eine Ursache dafür, dass Frauen deutlich seltener ein Unternehmen gründen als Männer.

Im Projekt KITE I hat ein Thinktank mit Expertinnen aus den Bereichen Gründerinnenforschung, Gleichstellung, Kommunikation, Ästhetik/Design und Programmierung ausgelotet, wie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) Situationen neu analysiert und bewertet werden können sowie welchen Werten und Parametern eine solche KI folgen müsste, damit sie nicht selbst genderspezifische Diskriminierungserfahrung reproduziert. Das Projekt KITE I wurde 2020–2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Mit KITE II geht es in die zweite Runde. Im Folgeprojekt wird eine KI-gestützte, gamifizierte Anwendung für Gründerinnen entwickelt und implementiert.

Die Ergebnisse des Projekts KITE I bilden die Grundlagen für die Entwicklung einer KI-gestützten Anwendung für Gründerinnen, die jetzt im Projekt KITE II umgesetzt werden können. Die Projektleitung hat die Sozioinformatikerin Prof. Dr. Nicola Marsden von der Hochschule Heilbronn übernommen, die bundesweite gründerinnenagentur (bga) begleitet das Projekt mit einem Beirat, der sich aus Expertinnen aus den Bereichen Gründerinnenförderung, Gleichstellung und Kommunikation zusammensetzt.

Im Projekt KITE II liegt der Fokus auf der Entwicklung und Implementierung einer KI-gestützten, gamifizierten Anwendung, die Gründerinnen dabei unterstützen soll, resilienter im Umgang mit diskriminierenden Erfahrungen im Gründungsprozess zu werden, z.B. durch Vorbereitung auf schwierige Situationen in einem simulierten bzw. spielerischen Kontext. Dabei soll ein innovatives Verfahren zur Trainingsdurchführung entwickelt werden, das sicherstellt, dass die zugrundeliegenden Algorithmen der Mustererkennung nicht nur diskriminierungsfrei sind, sondern ermöglichen, Diskriminierung aufzuspüren und etwa in folgende Trainings zu integrieren. Zentrale Anliegen sind hierbei Nutzerinnenzentrierung und Beteiligung von Menschen, die durch eine Technologie direkt oder indirekt berührt werden.

Durchführung:
Hochschule Heilbronn
Lab für Sozioinformatik
Prof. Dr. Nicola Marsden
hs-heilbronn.de

in Kooperation mit der bundesweiten gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
Dr. Andrea Schirmacher
kite@gruenderinnenagentur.de

Homepage:
kite-bga.de

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Im Rahmen des Modellprojekts „FrauenUnternehmenZukunft“ sind Handlungsempfehlungen für zeitgemäße, adäquate Gründerinnenangebote entwickelt worden. Das Projekt wurde von 2019 bis 2021 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Das Modellprojekt „FrauenUnternehmenZukunft“ zielte darauf ab:

  • einen Beitrag zur Förderung von Unternehmensgründungen durch Frauen zu leisten;
  • für die Karrierechancen von Frauen in der beruflichen Selbstständigkeit zu sensibilisieren;
  • zur Erhöhung der berufsadäquaten Erwerbsbeteiligung von Frauen beizutragen.

Im Kreis hochspezialisierter Expertinnen und Experten wurde die Geschlechterperspektive im Hinblick auf eine zukünftige Gründungsbegleitung ausgewertet und in zielgerichtete Handlungsempfehlungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik übersetzt.

Im Rahmen des Projekts fanden drei Transfertagungen statt:

1. Transfertagung

Die 1. Transfertagung zum Thema „DigitaliSIErung – Gründerinnen zwischen Innovation und Wertewandel“ fand am 20.09.2019 im BMFSFJ in Berlin statt.

Unter Digitalisierung ist weit mehr zu verstehen als eine schnelle Kommunikation, selbstfahrende Autos oder spannende Robotertechnik. Der Begriff steht für einen Transformationsprozess, der neue Produktionsweisen, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsketten, Arbeitskulturen und Denkweisen hervorbringt. Weitreichende Neuerungen wie diese haben zur Folge, dass alle beteiligten Akteurinnen und Akteure – ob Unternehmerinnen und Unternehmer, Sozialstaat oder Gesetzgebende – vor neuen Herausforderungen stehen. Auch Gründerinnen stehen in diesem Spannungsfeld.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Kammern, Banken, Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Verbänden, Netzwerken hat die Veranstaltung den Blick auf die Chancen für Gründerinnen gerichtet. Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf den Gründungsprozess? Kommt diese Dynamik auch Gründerinnen zu Gute? Was bedeutet das für bzw. was brauchen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren?

Das sind die Handlungsempfehlungen aus Projektbaustein I „DigitaliSIErung: Gründerinnen zwischen Innovation und Wertewandel“ (PDF, nicht barrierefrei)

2. Transfertagung

Bei der 2. Transfertagung wurden in Online-Sessions aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse diskutiert und Good-Practice-Beispiele aus den Bundesländern vorgestellt:

  • Session 1: Neue Kulturen der Selbstständigkeit. Wie eine Überwindung versteckter Klischees das Gründungsgeschehen in Schwung bringen kann.
  • Session 2: Risiken und Chancen der hybridisierten Arbeitswelt für mehr Unternehmensgründungen von Frauen
  • Session 3: Flexibilität gewinnt nicht nur zu Coronazeiten: Die Grenzen des Machbaren verschieben und strukturelle Hürden meistern!

Die Sessions fanden am 17., 22. und 23. September 2020 statt und wurden aufgezeichnet. Die Videos können über den YouTube-Kanal von „FrauenUnternehmenZukunft“ abgerufen werden.

Das sind die Handlungsempfehlungen aus Projektbaustein II „Zwischen Megatrend und Marginalisierung – Zukunftsmodelle weiblicher Selbstständigkeit in der hybriden Arbeitswelt“ (PDF, nicht barrierefrei)

3. Transfertagung

Die 3. Transfertagung, die am 15.09.2021 online stattfand, stand im Zeichen der Nachhaltigkeit, denn einer der deutlichsten Trends bei der Unternehmensgründung und -nachfolge von Frauen ist die große Bedeutung nachhaltiger Aspekte: Umwelt- und Klimaschutz, Gemeinwohlorientierung und soziale Nachhaltigkeit. So können werthaltige Unternehmen aufgebaut und in die Zukunft geführt, Arbeitsplätze geschaffen und erhalten und zugleich Modernisierungschancen eröffnet werden.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Good-Practice-Beispiele aus den Bundesländern und die Expertise des bga-Think Tanks haben sowohl die großen Chancen beleuchtet, die aus einer verbesserten Unterstützung von Gründerinnen in diesem Segment erwachsen, als auch Möglichkeiten eröffnet, die Zielgruppe der gut qualifizierten Frauen zukünftig noch besser zu erreichen als bisher.

Das sind die Handlungsempfehlungen aus Projektbaustein III „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit: FrauenUnternehmenZukunft“ (PDF, nicht barrierefrei)

Durchführung:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
Dr. Katja von der Bey
frauenunternehmenzukunft@gruenderinnenagentur.de

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Digital und analog: Die Roadshow „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk“ hatte zum Ziel, mehr Frauen dazu zu ermutigen, eine Führungsposition im Handwerk zu übernehmen. Das Modellprojekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Die Roadshow tourte von 2011 bis 2022 durch ganz Deutschland und war eingebettet in eine Vielzahl von Aktivitäten der Handwerks-, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen.

Hier geht es zum YouTube-Kanal des Modellprojekts „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk“.

Weitere Informationen:

Durchführung:
bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Kontakt:
chefin-im-handwerk@gruenderinnenagentur.de

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Am 10. Oktober 2014 feierte die bundesweite gründerinnenagentur (bga) ihren zehnten Geburtstag mit einem Kongress im Haus der Deutschen Wirtschaft Berlin. Der Kongress wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend(BMFSFJ) gefördert und stand unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Vor zehn Jahren entstand mit der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) erstmals in Europa ein Verbund hochkarätiger Spezialistinnen aus allen Bundesländern. Heute gilt die bga als Vorzeigemodell und Thinktank zu Female Entrepreneurship in Europa.

Unter ihrem Dach führt die bga die Angebote für Gründerinnen, Unternehmerinnen und Betriebsnachfolgerinnen zusammen und schafft Zugang zu 500 Anlaufstellen, 1.200 Expertinnen und Experten und 350 Netzwerken von und für Unternehmerinnen. Die bga hat in den letzten Jahren rund 40 Fachpublikationen zu den unterschiedlichen Aspekten der unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen veröffentlicht.

Zum zehnjährigen Jubiläum lud die bga zu einem länderübergreifenden Kongress ins Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin ein, um Bilanz zu ziehen, um Potenziale, Best-Practice-Beispiel und Erfolgsfaktoren einer nachhaltigen Gründerinnenförderung und -forschung aufzuzeigen und um innovative Ansätze und aktuelle Zukunftsfelder zur Förderung von Female Entrepreneurship vorzustellen.

Aus dem Programm:

16 Erfolgsrezepte aus dem bga-Menü
Pitches zu Status Quo, Potenzialen, Best-Practice-Beispielen und Erfolgsfaktoren der unternehmerischen Selbstständigkeit von Frauen. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

Zukunftsfeld 1: Angesprochen oder Mitgemeint?
Zielgruppenorientierte Erfolgsfaktoren für nachhaltige Gründungen. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

Zukunftsfeld 2: Kompetent starten oder stolpern?
Qualifizierung hat ein Geschlecht: Erfolgreich Gründerinnen zu Unternehmerinnen qualifizieren. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

Zukunftsfeld 3: Venture Capital oder Sparbuch der Großmutter?
Finanzierung der Gründungsvorhaben von Frauen. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

Zukunftsfeld 4: Big Business oder Slow Business?
Wege in ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

Zukunftsfeld 5: Lebensabschnittsgründung oder Zuverdienst?
Zukunftsmodelle der weiblichen Erwerbsarbeit in einer flexibilisierten Welt. Hier erhalten Sie den Beitrag als PDF (nicht barrierefrei).

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Um die Datengrundlage zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen zu verbessern, werden bestehende und regelmäßig erhobene Daten analysiert und systematisch zusammengeführt.

Bislang gibt es kaum aussagekräftige statistische Daten zur Situation von Gründerinnen und Unternehmerinnen in Deutschland. Die bestehenden Statistiken beruhen auf sehr unterschiedlichen Datengrundlagen, so dass insgesamt keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden können.

So enthält zum Beispiel die Gewerbeanzeigenstatistik nur Gewerbetreibende, aber keine freiberuflich Selbstständigen. Gerade bei den Freiberuflerinnen ist jedoch in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.

Der Mikrozensus wiederum erfasst die Anzahl der beruflich Selbstständigen innerhalb der Gesamtheit der Erwerbstätigen in Deutschland. Und der KfW-Gründungsmonitor befragt 50.000 Gründerinnen und Gründer, um Aussagen zur Anzahl von Gründungen zu treffen.

Das Gründerinnen-/Unternehmerinnen-Barometer soll daher einen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage leisten. Innerhalb eines Referenzrahmens werden zukünftig die bestehenden, regelmäßig erhobenen Daten analysiert und systematisch zusammengeführt. Dabei werden Wechselwirkungen aufgezeigt und Ergebnisse gewonnen, die den Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Aktuelle Ergebnisse aus dem Gründerinnen-/Unternehmerinnen-Barometer:

  • Frauengründungen: Tendenz steigend
    Berufliche Selbstständigkeit bietet Entwicklungspotenzial. Immer mehr Frauen sind in den Freien Berufen, beispielsweise als Unternehmensberaterinnen, Ärztinnen oder Ingenieurinnen aktiv. Beachtlich sind die Gründungsaktivitäten von Frauen mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit: 2013 waren sie häufiger (8,9 %) als Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit (7,3 %) unternehmerisch selbstständig. Außerdem sind Frauen mit hoher Qualifikation häufiger (12,6 %) als Frauen mit niedrigem Bildungsniveau selbstständige Chefin.

  • Attraktive Karriereoption Selbstständigkeit
    Unternehmerische Selbstständigkeit ist eine vielversprechende Alternative zu abhängiger Beschäftigung. Hohe Monatseinkommen werden häufiger von selbstständigen Frauen als von abhängig beschäftigten Frauen erzielt. Zudem bietet die selbstständige Erwerbstätigkeit Raum für flexiblere Arbeitszeitgestaltung. Bei Selbstständigen sind die Geschlechterunterschiede hinsichtlich der Verteilung von Voll- und Teilzeitarbeit geringer als unter abhängig Beschäftigten: ein positiver Trend für die Karriereentwicklung von Frauen in der Wirtschaft.

Hier können Sie den Beitrag „Unternehmerische Selbstständigkeit als Karriereoption für Frauen“ als PDF (nicht barrierefrei) herunterladen.

Ansprechpartnerin:
Stefanie Neuffer
Referentin „Existenzgründung und Unternehmensnachfolge“
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg
Tel.: 0711 - 12 32 532
stefanie.neuffer@gruenderinnenagentur.de

Logo BMBF und EU

Die Wachstumsmärkte der Zukunft liegen vor allem in der Kreativwirtschaft, der Seniorenwirtschaft und dem Gesundheitsmarkt. Die bga erschließt Erwerbsalternativen und informiert über die zukünftigen Märkte.

Bestimmte Branchen verzeichnen zum Beispiel durch die Digitalisierung der Medien einen Strukturwandel, oder sie zeichnen sich durch eine verstärkte Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus. Dazu gehören vor allem die Kreativwirtschaft, die Seniorenwirtschaft oder auch der Gesundheitsmarkt. Der Wachstumstrend wird sich auch zukünftig in diesen Branchen fortsetzen.

Die Gründe dafür liegen insbesondere im demographischen Wandel, aber auch in einem veränderten Konsumverhalten. Hier eröffnen sich gute Perspektiven für eine Unternehmensgründung, denn viele Frauen haben in diesen Branchen ihre berufliche Qualifikation erworben.

Seit 2007 identifiziert die bundesweite gründerinnenagentur (bga) neue Wachstumsmärkte der Zukunft. Das Know-how stellt sie Gründerinnen und Unternehmerinnen beispielsweise in Publikationen und im Rahmen von Fachtagungen zur Verfügung.

Zu folgenden Wachstumsmärkten sind Publikationen (PDFs, nicht barrierefrei) erschienen:

Immer mehr gut qualifizierte Gründerinnen machen sich mit digitalen und innovativen Geschäftsmodellen, Start-ups oder technologieorientierten bzw. wissensbasierten und unternehmensnahen Dienstleistungen selbstständig. Die bga unterstützt diesen Trend.

Noch nie waren Frauen so hoch qualifiziert wie heute. Die zunehmende Anzahl von Akademikerinnen macht sich beispielsweise in steigenden Gründungszahlen in den digitalen, wissensbasierten und unternehmensnahen Dienstleistungen bemerkbar. In den technologieorientierten Branchen und bei Start-ups gibt es dagegen immer noch Nachholbedarf.

Publikationen zu Gründungen von Frauen (PDFs, nicht barrierefrei):

Weitere Publikationen (PDFs, nicht barrierefrei):

bga-Regionalverantwortliche

Die bga ist in allen Bundesländern vertreten, um die Aktivitäten und Serviceleistungen zielgerichtet zu gestalten. Die Ansprechpartnerinnen finden Sie hier:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge
Dienstgebäude: Theodor-Heuss-Str. 4
70174 Stuttgart

Ansprechpartnerin:
Iris Kronenbitter
Tel.: (0711) 1232 532
iris.kronenbitter@wm.bwl.de
www.startupbw.de

GründerRegio M e.V.
Projekt guide – Beratung und Unterstützung für Existenzgründerinnen
Westendstraße 123
80339 München

Ansprechpartnerin:
Dr. Bettina Wenzel
Tel. (089) 30 76 25 05
wenzel@gr-m.de
www.guide-muenchen.de

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH
Friedrich-Engels-Str. 103
(Bahnhofspassagen)
14473 Potsdam

Anpsrechpartnerin:
Ulrike Wohlert
Team Gründung, Innovations- und Clusterkoordinierung
Tel.: (0331) 70 44 57 2936
ulrike.wohlert@wfbb.de
www.wfbb.de
gruendung.wfbb.de

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Referat 8201: Berufliche Bildung, Chancengleichheit, Fachkräfte
Stiftstr. 9
55116 Mainz

Ansprechpartnerin:
Elisabeth Kaiser
Tel.: (06131) 16 26 72
elisabeth.kaiser@mwvlw.rlp.de

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Franz-Josef-Röder-Str. 17
66119 Saarbrücken

Ansprechpartnerin:
Gudrun Jakobs
Referatsleiterin B/1: Gründungen, Nachfolge, Förderung Unternehmertum
Tel.: (0681) 501 4203
referat.b1@wirtschaft.saarland.de
www.saarland.de

Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V.
Hochheimer Str. 47
99094 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Anette Morhard
Tel.: (0361) 60155 332
morhard@bwtw.de
www.bwtw.de

Kampagne „Nachfolge ist weiblich!“

bga-Banner

Der Frauenanteil bei Betriebsübernahmen liegt zwischen 13 und 23 Prozent. Dieser geringe Anteil ist darauf zurückzuführen, dass die Chancen, die in einer Unternehmensnachfolge liegen, zu selten erkannt werden.

Aus diesem Grund hat die bundesweite gründerinnenagentur (bga) die Kampagne „Nachfolge ist weiblich!“ initiiert. Im Verbund mit starken Partnerinnen und Partnern will sie erreichen, dass:

  • mehr Frauen die Unternehmensnachfolge als interessante Karriereoption in ihre Überlegungen einbeziehen und ein Unternehmen übernehmen.
  • mehr Betriebsinhaber und Übergeberfamilien die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen anerkennen und ihnen die Nachfolge übertragen.
  • die Beraterinnen und Berater mit ihrem Sachverstand mehr erfolgreiche Unternehmensnachfolgen durch Frauen begleiten.

Im Rahmen der Kampagne „Nachfolge ist weiblich“ findet jährlich am 21. Juni der nationale Aktionstag „Unternehmensnachfolge durch Frauen“ statt. Der Aktionstag ist Teil des bundesweiten „Tages der Unternehmensnachfolge“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Materialien zum nationalen Aktionstag „Unternehmensnachfolge durch Frauen“:

Pla­kat / Print-​Ban­ner Na­tio­na­ler Ak­ti­ons­tag (jpeg)

Internet-Banner Nationaler Aktionstag (gif)

Pla­kat­über­sicht Un­ter­neh­mens­nach­fol­ge (PDF, nicht barrierefrei)

Weitere Informationen:

Unternehmensnachfolge durch Frauen in Deutschland – Daten und Fakten IV (PDF, nicht barrierefrei)

Nachfolge ist weiblich: Ausgewählte Instrumente und Strategien für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Unternehmensnachfolge durch Frauen (PDF, nicht barrierefrei)

Nachfolge ist weiblich: 16 Unternehmensnachfolgerinnen zeigen Gesicht und das Geheimnis ihres Erfolgs (PDF, nicht barrierefrei)

Mentoring-Programme

Der Grundgedanke beim Mentoring ist: Erfahrene Personen, die Mentorinnen und Mentoren, geben anderen Personen mit Entwicklungspotenzial, den Mentees, ihre Erfahrungen weiter. Die Mentorin bzw. der Mentor unterstützt die Mentees durch Ratschläge, Gespräche oder durch die Erschließung neuer Kontakte. Während des Mentorings stehen beide in einer persönlichen, zeitlich befristeten Beziehung zueinander.

Ausgewählte Mentoring-Programme für Gründerinnen und Unternehmerinnen:

  • Die Käte Ahlmann Stiftung bietet bundesweit das Mentoringprogramm TWIN-TwoWomenWin an. Erfolgreiche Unternehmerinnen geben ihr Wissen zu allen Fragen des unternehmerischen Alltags an Unternehmerinnen weiter, die mindestens ein Jahr erfolgreich selbstständig sind, und deren Unternehmen sich an einer Wachstumsschwelle befinden.
  • In Berlin bieten die Weiberwirtschaft eG und die Gründerinnenzentrale das Mentoringprogramm Push-up an. Ziel ist es, fünf Frauen für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten eine handverlesene erfahrene Mentorin zur Seite zu stellen. Push-up richtet sich an Existenzgründerinnen und Frauen in der Vorgründungsphase. Bewerben kann sich jede Berlinerin, die eine Gründungsidee hat oder innerhalb der letzten zwei Jahre gegründet hat.

Wanderausstellung

Viele Frauen, die eine Gründung planen, denken in erster Linie an eine Neugründung, aber selten an die Übernahme eines bestehenden Unternehmens und die damit verbundenen Gestaltungsspielräume.

Auch das Gros der Übergeber denkt viel zu selten an die Potenziale ihrer Töchter und Mitarbeiterinnen beim unternehmerischen Generationswechsel. Ziel der Wanderausstellung ist es daher, potenzielle Existenzgründerinnen, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Multiplikatorinnen/Multiplikatoren für das Thema Unternehmensnachfolge durch Frauen zu sensibilisieren und positive Rollenvorbilder zu präsentieren.

Die Ausstellung zeigt anhand von großformatigen Portraits 16 erfolgreiche Unternehmensnachfolgerinnen aus allen Bundesländern. Deutlich wird dabei die ganze Bandbreite der Betriebsnachfolge im Hinblick auf Branchen, Arten der Übernahme (familienintern, Management-Bye-Out (MBO), Management-Bye-In (MBI)), Größen und Standorte der Unternehmen und Prozesse der Übernahmen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es die Broschüre Nachfolge ist weiblich: 16 Unternehmensnachfolgerinnen zeigen Gesicht und das Geheimnis ihres Erfolgs (PDF, nicht barrierefrei), die die Erfolgs- bzw. Übernahmegeschichten der Unternehmerinnen erzählt.

Verleih der Wanderausstellung

Wie kann die Ausstellung ausgeliehen werden?

Indem eine schriftliche Anfrage an die bundesweite gründerinnenagentur (bga) gerichtet wird.
Kontakt: unternehmensnachfolge@gruenderinnenagentur.de

Welche Angaben muss die schriftliche Anfrage enthalten?

  • Termin, wann die Ausstellung ausgeliehen werden möchte: einschließlich Liefertag und Rückgabedatum
  • Kontaktdaten einer Ansprechperson (Name, Telefonnummer, E-Mail)
  • Anschrift für die Anlieferung der Ausstellung
  • Details zur geplanten Veranstaltung in welche die Ausstellung eingebunden wird bzw. die anlässlich der Präsentation der Ausstellung geplant ist

Aus welchen Teilen setzt sich die Ausstellung zusammen?

Vier Ausstellungstürme mit den Portraits von 16 Unternehmerinnen aus ganz Deutschland: vgl. Bild oben

Wie wird die Ausstellung aufgebaut?

Mit Lieferung der Ausstellung erhalten Sie eine genaue Aufbauanleitung mit zahlreichen Abbildungen, die den Aufbau der Ausstellung erleichtern.

Wie hoch sind die Kosten für den Verleih der Ausstellung?

Für den Ausleiher / die Ausleiherin fallen lediglich die Transportkosten zum Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsort und zurück an. Die Versandkosten werden direkt vom Dienstleister in Rechnung gestellt.

Sonstige Voraussetzungen:

  • Die Anfrage für den Verleih sollte mindestens drei Monate im Voraus an die bga gerichtet werden.
  • Die Kosten für den Transport der Ausstellung zwischen zwei Orten übernimmt der Ausleiher.
  • Der Ausleiher soll im Zusammenhang mit der Präsentation der Ausstellung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit leisten.
  • Die bga sollte zur Eröffnungsveranstaltung eingeladen werden.

Publikationen

Hier finden Sie alle bga-Publikationen, die in den vergangenen Jahren erschienen sind, zum Herunterladen als PDF (nicht barrierefrei).

Hotline 030-340 60 65 60 Für allgemeine Fragen
Montag bis Donnerstag: 8:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr
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