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Schule zu Ende: Freizeitpark gründen?

Hinweis: Der BMWE-Infopool wird nicht mehr aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können. Den Zeitpunkt der Beantwortung einer Frage finden Sie am Ende eines Textblocks. Für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das BMWE keine Verantwortung. Die enthaltenen Informationen sind kein Ersatz für eine persönliche und individuelle Existenzgründungs-, Steuer- und/oder Rechtsberatung. Wir bieten Ihnen ausschließlich eine erste Orientierung, welche Aspekte im Falle einer Existenzgründung zu beachten sind.

Frage

Ich bin jetzt 17 Jahre alt und möchte nächstes Jahr nach meinem 18. Geburtstag einen Freizeitpark eröffnen und mich damit selbständig machen. Es soll ein Freizeitpark mit Fahrzeugen sein und so wie ich es geplant habe, gibt es das in Deutschland noch nicht. Nur habe ich keine berufliche Ausbildung und nur einen Realschulabschluss. Jedoch habe ich bereits ein paar berufliche Erfahrungen durch Praktika und Nebenjobs. Ist es möglich die Existenzgründung unter diesen Bedingungen durchzuführen?

Antwort

Hut ab! Das sind ja große Pläne. Ich denke aber, dass eine Existenzgründung unter diesen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren ist. Da ich davon ausgehe, dass Ihre Ersparnisse für die Investitionen nicht ausreichen, benötigen Sie "Geldgeber" - entweder Geldinstitute, die bereit sind das Risiko mit Ihnen einzugehen, oder andere Unternehmen oder Privatpersonen, die Ihren Plan so gut finden, dass sie mit ihrem Kapital bei Ihnen einsteigen. Bei jeder der genannten Finanzierungsmöglichkeiten schauen die Investoren genau auf die Gründerpersönlichkeit. Sie benötigen eine entsprechende fachliche und kaufmännische Qualifikation. Neben den gesamten betriebswirtschaftlichen Aufgaben denen Sie sich stellen müssen, ist die Personalführung ein wichtiger Erfolgsfaktor. Praktika und Nebenjobs sind hierfür nicht ausreichend.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, es langsam und gewissenhaft anzugehen. Machen Sie eine Ausbildung z. B. im Bereich Tourismus/Marketing und sammeln Sie die Erfahrungen, die Sie benötigen um ein Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erfolgreich zu führen.

Quelle:
Dr. Gabriele Mönicke
bona fide Unternehmensberatung GbR
Oktober 2013

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