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Negative Schufa: Gründungsdarlehen?

Hinweis: Der BMWE-Infopool wird nicht mehr aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können. Den Zeitpunkt der Beantwortung einer Frage finden Sie am Ende eines Textblocks. Für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das BMWE keine Verantwortung. Die enthaltenen Informationen sind kein Ersatz für eine persönliche und individuelle Existenzgründungs-, Steuer- und/oder Rechtsberatung. Wir bieten Ihnen ausschließlich eine erste Orientierung, welche Aspekte im Falle einer Existenzgründung zu beachten sind.

Frage

Ich möchte ein Kleinunternehmen im Geräte- und Maschinenbau gründen, aber habe leider eine negative Schufa und EV. Die Summe beträgt 20.000 Euro für Material, Geräte und eine temporäre Halle. Wie kann ich dies finanzieren? Wie sind meine Chancen auf einen Kredit?

Antwort

Die Chancen auf einen Kredit bei einer Geschäftsbank dürften aufgrund Ihrer negativen Bonität äußerst gering sein. Auch wenn Arbeitsgeräte eines selbstständigen Handwerkers in der Regel unpfändbar sind, die Zahlungen Ihrer Kunden kann ein Gläubiger sehr wohl pfänden.

Die einzige Lösung für Ihre Existenzgründung wäre die Selbstständigkeit mit einem bonitätsstarken Partner aufzubauen. Auf keinen Fall sollten Sie auf Angebote in den Medien reinfallen, die Kredite trotz negativer Schufa anbieten. In der Regel zahlen Sie zwar eine Provision an den „Vermittler“, der Kredit wird aber niemals ausgezahlt.

Quelle: Frank Wiedenhaupt
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB)
Mai 2017

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