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Alternative zur Darlehensfinanzierung?

Hinweis: Der BMWE-Infopool wird nicht mehr aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können. Den Zeitpunkt der Beantwortung einer Frage finden Sie am Ende eines Textblocks. Für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das BMWE keine Verantwortung. Die enthaltenen Informationen sind kein Ersatz für eine persönliche und individuelle Existenzgründungs-, Steuer- und/oder Rechtsberatung. Wir bieten Ihnen ausschließlich eine erste Orientierung, welche Aspekte im Falle einer Existenzgründung zu beachten sind.

Frage

Es geht um eine Existenzgründung mit Volumen von 150.000 Euro. Allerdings sind hier regionale Banken nicht für eine Begleitung bereit (trotz eines guten Businessplans). Eine KfW-Förderung wurde mit berücksichtigt. Welche Alternativen gibt es noch?

Antwort

Der Bund sowie die Bundesländer bieten unterschiedliche Förderprogramme für Existenzgründer oder Unternehmen an. Die Förderungen können sowohl in Form von Zuschüssen, Darlehen oder auch Bürgschaften vergeben werden. Eine Förderung von Investitionen erfolgt in der Regel über Darlehensförderprogramme. Die Förderprogramme der KfW wie der ERP-Gründerkredit - Universell können nur über das Hausbankenprinzip beantragt werden. Sie müssen also eine private Bank finden, die bereit wäre Sie bei Ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Eine Teilfinanzierung wäre über den Mikromezzaninfonds Deutschland möglich. Neben kleinen und jungen Unternehmen können auch Existenzgründer Anträge stellen. Spezielle Zielgruppen sind Unternehmen, die ausbilden, die aus der Arbeitslosigkeit gegründet werden, oder von Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden. Die Förderung erfolgt als stille Beteiligung durch die mittelständischen Beteiligungsgesellschaften in den Bundesländern, in denen die Investition erfolgt. Die maximale Beteiligungshöhe beträgt 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite www.mikromezzaninfonds-deutschland.de

Sie können sich bei der NRW.Bank informieren, welche Fördermöglichkeiten Ihr Bundesland Nordrhein-Westfalen für Sie hat. Sie erreichen die NRW.Bank unter 0211 91741 - 4800 oder im Internet unter www.nrwbank.de

Quelle: Infotelefon zu Mittelstand und Existenzgründung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Tel.: 030-340 60 65 60 - Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 20:00 Uhr - Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr
Februar 2017

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