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Wohnsitz in Frankreich – Unternehmen in Deutschland: Förderung?

Hinweis: Der BMWE-Infopool wird nicht mehr aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können. Den Zeitpunkt der Beantwortung einer Frage finden Sie am Ende eines Textblocks. Für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das BMWE keine Verantwortung. Die enthaltenen Informationen sind kein Ersatz für eine persönliche und individuelle Existenzgründungs-, Steuer- und/oder Rechtsberatung. Wir bieten Ihnen ausschließlich eine erste Orientierung, welche Aspekte im Falle einer Existenzgründung zu beachten sind.

Frage

Anfang dieses Jahres habe ich eine Firma gegründet. Leider war das nicht der beste Zeitpunkt. Dennoch würde ich gerne mein Ziel weiterverfolgen. Bisher habe ich mein Eigenkapital genutzt, um voran zu kommen - dieses reicht jetzt nicht mehr. Ich würde gerne einen Gründerkredit aufnehmen. Leider sagen mir alle Banken ab, da ich selbst in Frankreich wohne. Meine Firma ist in Deutschland angemeldet und hat auch dort ihren Sitz. Jetzt versuche ich Hilfe zu finden. Vielleicht können Sie mir Tipps geben, was ich tun kann?

Antwort

Die KfW-Förderprodukte (z.B. die ERP-Gründerkredite „StartGeld“ und „Universell“ oder das „ERP-Kapital für Gründung“) erhalten Sie nicht direkt bei der KfW, sondern über einen Finanzierungspartner vor Ort. Das kann Ihre Bank, aber auch eine andere (in Deutschland ansässige) Geschäftsbank, Sparkasse oder Genossenschaftsbank sein.

Die wesentliche Grundlage für die Entscheidung über die Kreditbewilligung liefern Sie mit Ihrem Businessplan. Die Hausbank prüft die wirtschaftliche Tragfähigkeit des eingereichten Vorhabenkonzeptes, Bonität und Solidität des Kreditnehmers.

Zur Vorbereitung auf die vor Ihnen stehenden Bankengespräche empfehle ich Ihnen, sich bei der für Ihren Geschäftssitz zuständigen Industrie- und Handelskammer über die notwendigen Antragsmodalitäten aber auch über regionale und marktspezifische Besonderheiten zu informieren.

Quelle: Holger Richter
BMWK-Förderberatung
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Stand:
Juli 2020

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