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Privatinsolvenz und Schufa-Eintrag: kein Gründungskredit?

Hinweis: Der BMWE-Infopool wird nicht mehr aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass Fragen und Antworten aus den zurückliegenden Jahren gespeichert werden und sich rechtliche Voraussetzungen inzwischen geändert haben können. Den Zeitpunkt der Beantwortung einer Frage finden Sie am Ende eines Textblocks. Für Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das BMWE keine Verantwortung. Die enthaltenen Informationen sind kein Ersatz für eine persönliche und individuelle Existenzgründungs-, Steuer- und/oder Rechtsberatung. Wir bieten Ihnen ausschließlich eine erste Orientierung, welche Aspekte im Falle einer Existenzgründung zu beachten sind.

Frage

Ich möchte mich mit einem Franchise-Unternehmen namens selbständig machen. Leider bekomme ich keinen Kredit, da ich in Privatinsolvenz bin und auch einen negativen Schufa-Eintrag habe. Gibt es eine Möglichkeit aus diesem Teufelskreis rauszukommen? Das Kreditvolumen würde sich um 15.000 Euro belaufen.

Antwort

Zu Ihrer Frage kann ich Ihnen keine große Hoffnung machen. Aufgrund Ihrer Privatinsolvenz wird Ihnen keine seriöse Geschäftsbank einen Existenzgründerkredit anbieten. Solange Sie sich in der Insolvenzphase Ihrer privaten Insolvenz befinden, sollten Sie auch auf Darlehen aus dem Freundes- oder Verwandtenkreis verzichten. In der Wohlverhaltensphase könnten Sie dann Personen, die Ihnen den gesamten Betrag oder Teilbeträge zur Verfügung stellen würden, an Ihrer Selbständigkeit beteiligen. Das kann z.B. in Form einer UG (Unternehmergesellschaft) durchgeführt werden.

Quelle: Frank Wiedenhaupt
Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.V.
Oktober 2016

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