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Gründungsnetzwerke

Ob für Frauen, Migrantinnen und Migranten oder im Bereich Forschung & Innovation: Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Reihe von Netzwerken vor, die Ihnen vor, während oder nach Ihrer Gründung als Plattform zum Erfahrungs- und Informationsaustausch dienen können.

Beratung

Gut vernetzt, gut informiert: Netzwerke bilden eine hervorragende Plattform für Gründende zum Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Institutionen, Verbänden, Initiativen, Partnerinnen und Partnern, Investorinnen und Investoren sowie potentiellen Kunden. Sie dienen der Bündelung von Ressourcen, die während und nach einer Unternehmensgründung wichtig sind.

Gründerinnen und Gründern wird damit der Zugang zu Expertenforen und deren Praxiswissen, Partnerorganisationen und Förderinstitutionen sowie den richtigen Ansprechpartnerinnen und -partnern erleichtert. Das BMWK fördert direkt und indirekt eine Reihe von Netzwerken, die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen wollen. Sie sind in folgende Kategorien unterteilt:

  • Unterstützungsangebote für Frauen,
  • Gründen mit Einwanderungsgeschichte,
  • Gemeinwohlorientiertes Unternehmertum,
  • Organisationen der Wirtschaft,
  • Branchen,
  • Digitalisierung,
  • Forschung & Innovation,
  • Investorinnen & Investoren,
  • Gründung in der Schule.

Unterstützungsangebote für Frauen

Gemeinsamer Aktionsplan „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“

Im September 2022 startete die BMWK-Initiative „Frauen in Mittelstand, Handwerk, Gründungen und Start-ups“. An der Kickoff-Veranstaltung nahmen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Verbänden, Finanzierungsinstitutionen, Frauennetzwerken und Wissenschaft teil.

Ziel der Initiative ist es, gemeinsam mit allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren ein Netzwerk zu bilden, das positive Änderungen für die Berufs- und Lebensperspektiven von selbstständigen Frauen herbeiführt und die Leistungs-, Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands stärkt.

Im Mai 2023 ist ein gemeinsamer Aktionsplan mit mehr als 40 konkreten Maßnahmen veröffentlicht worden, an dem sich fünf Bundesministerien (BMWK, BMBF, BMFSFJ, BMG, IntB) und 27 weitere Institutionen beteiligt haben. Partner, die sich der Unterstützung von Existenzgründerinnen und Unternehmerinnen widmen, sind beispielsweise:

Alle an der Initiative beteiligten Verbände und Netzwerke finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Themenportal „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“

bundesweite gründerinnenagentur bga

Ziel der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) ist es, im Verbund mit Partnerinnen und Partnern den Anteil von Frauen an Unternehmensgründungen zu erhöhen und das volkswirtschaftliche Potenzial der Frauen für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erschließen. Unter ihrem Dach führt die bga branchen-, themen- und zielgruppenorientierte Angebote für Gründerinnen, Unternehmerinnen und Betriebsnachfolgerinnen zusammen. Gefördert wird die bundesweite gründerinnenagentur von:

  • dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK),
  • dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
  • dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ),
  • dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und
  • dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg.

Die bga ist in allen Bundesländern mit einer regionalen Anlaufstelle vertreten. Hier gelangen Sie zur interaktiven Deutschlandkarte.

Weitere Informationen:

Themenportal bundesweite gründerinnenagentur (bga)

Initiative „FRAUEN unternehmen“ des BMWK

Von Frauen, für Frauen: 2014 hat das BMWK die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, Frauen über Vorbilder zur beruflichen Selbstständigkeit zu ermutigen und Mädchen für das Berufsbild „Unternehmerin“ zu begeistern.

Rund 230 Vorbild-Unternehmerinnen sind Teil des deutschlandweiten Netzwerks. Als Vorbilder für weibliches Unternehmertum geben die Unternehmerinnen ihre Inspiration und Leidenschaft weiter – u.a. auch beim bundesweiten Aktionstag „Girls' Day. In Veranstaltungen mit Schülerinnen, Auszubildenden, Studentinnen und Hochschulabsolventinnen sowie mit weiteren gründungsinteressierten Frauen berichten sie über Chancen und Anforderungen der beruflichen Selbstständigkeit und geben einen realistischen und sehr persönlichen Einblick in ihren unternehmerischen Alltag.

Kontakt

Geschäftsstelle „FRAUEN unternehmen“ des BMWK
Kleppingstr. 20
44135 Dortmund
Tel.: (0231) 5569 76 0
info@frauen-unternehmen-initiative.de

Weitere Informationen:

Themenportal Initiative „FRAUEN unternehmen“

Gründen mit Einwanderungsgeschichte

Informationsangebot für Migrantinnen und Migranten

Das Dachportal Make it in Germany der Bundesregierung enthält eine Vielzahl von Hinweisen rund um das Thema Einwanderung. Unter anderem finden Migrantinnen und Migranten dort Informationen zu den Themen Visum für eine Gründung, Jobsuche, Anerkennung etc. Außerdem sind auf dem Portal auch (Erst)Hinweise auf Informationsquellen/Beratungsstellen zum Thema Existenzgründung enthalten. Verantwortlich für das Angebot ist das BMWK.

Zum Netzwerk des Dachportals „Make it in Germany“ gehört u.a.:

Das Programm unterstützt bundesweit Menschen ausländischer Herkunft durch Beratungen und Qualifizierungen. Es wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Seit dem 01.01.2023 befindet sich das Förderprogramm IQ in einer neuen Förderrunde.

Eine Errungenschaft der alten Förderperiode (2015-2022) ist beispielsweise die Internetplattform wir-gruenden-in-deutschland.de. Dort werden erstmalig umfassende Informationen für gründungsinteressierte Personen, die sich in Deutschland selbstständig machen wollen, mehrsprachig angeboten. Somit können sich (angehende) Gründerinnen und Gründer in ihrer Herkunftssprache zu gründungsspezifischen Themen informieren und spezifische Tools für eine Gründungsvorbereitung erhalten.

Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des BMBF herausgegebene Portal „Anerkennung in Deutschland“ bietet Informationen, wie ausländische Berufsabschlüsse in Deutschland anerkannt werden können. Mit dem Anerkennungs-Finder finden die Nutzerinnen und Nutzer dort u.a. mit nur wenigen Klicks die für die Antragstellung zuständige Stelle, Beratungsangebote und Tipps zur Finanzierung.

Zudem erzählen Migrantinnen und Migranten in persönlichen Erfahrungsberichten, wie sie in Deutschland beruflich Fuß gefasst haben. Dazu zählt z.B. die Geschichte von Olga Trukhanova, Friseurmeisterin aus der Ukraine. Dank der Anerkennung als Friseurmeisterin führt sie heute ihren eigenen Friseursalon in Mannheim. Hier geht's zum Beitrag.

Tipp: Auch auf der mehrsprachigen Online-Plattform handbookgermany.de finden Migrantinnen und Migranten Informationen rund ums Thema Arbeit. Hier geht es zu den Beiträgen.

Gemeinwohlorientiertes Unternehmertum

 

Gemeinwohlorientierte Unternehmen stärken, eine neue Gründungswelle schaffen

Gemeinwohlorientierte Unternehmen entwickeln Lösungen, die zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unserer Zeit beitragen, sei es der Klimawandel, die soziale Ungleichheit oder eine globale Pandemie. Gleichzeitig schaffen gemeinwohlorientierte Unternehmen neue Geschäftsmodelle, Innovationen und Jobs mit Sinn. Dabei sind sie sogar wirtschaftlich stabiler als andere Unternehmen.

Zu Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen hat das BMWK gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie allen weiteren Ressorts die Nationale Strategie für Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen entwickelt und setzt diese nun um.

Mit 70 Maßnahmen in elf Handlungsfeldern werden die Rahmenbedingungen verbessert, Benachteiligungen gezielt abgebaut und bedarfsgerechte Förderangebote entwickelt.

Teil der Nationalen Strategie ist u.a. das Fördeprogramm „REACT with impact – Förderung des Sozialunternehmertums“ des BMWK, dessen Antragsfrist im Oktober 2023 endete. Durch das Programm, das noch bis Ende Dezember 2023 läuft, werden spezifische Anlaufstellen für gemeinwohlorientierte Gründungen ausgebaut, damit gemeinwohlorientierte Unternehmen bedarfsgerechte Beratung und Prozessbegleitung zur Verbesserung ihrer Geschäftsmodelle, unternehmerischer Kompetenzen oder bezüglich ihrer Investment Readiness erhalten können.

Darüber hinaus fördert „REACT with impact“ die Vernetzung, Cluster-Bildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen gemeinwohlorientierten Unternehmen und vorhandenen Unterstützungsstrukturen. Derzeit ist ein Nachfolgeprogramm in Vorbereitung.

Weitere Informationen:

Im Fokus: Gemeinwohlorientierte Unternehmen stärken und eine Gründungswelle befördern

Organisationen der Wirtschaft

RKW Kompetenzzentrum

Das RKW Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn ist ein neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Es sensibilisiert angehende wie etablierte kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen und unterstützt sie dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft auszubauen. Das RKW Kompetenzzentrum leistet damit einen Beitrag zur Stärkung des Gründungsgeschehens und zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland.

Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Es bietet zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“, „Digitalisierung“ und „Innovation“ praxisnahe Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen.

Im Schwerpunkt „Gründung“ liegt der Fokus auf der Gestaltung und Weiterentwicklung des regionalen Umfelds (Gründungsökosystem), um Gründungen in Deutschland erfolgreicher zu machen. Die regelmäßige Veröffentlichung des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) zeigt, wie sich die Gründungsaktivitäten und Rahmenbedingungen in Deutschland im weltweiten Vergleich jährlich verhalten. Zudem koordiniert das RKW Kompetenzzentrum verschiedene Aktionstage und Aktionswochen für Gründerinnen und Gründer, wie die Gründungswoche Deutschland oder den Tag der Unternehmensnachfolge.

Der RKW e.V. bildet das Dach des RKW Netzwerks, zu dem neben dem RKW Kompetenzzentrum auch die RKW Landesorganisationen gehören. Diese unterstützen (Jung-) Unternehmen vor Ort mit Beratung, Weiterbildung und anderen Dienstleistungen. Hier geht's zur interaktiven Deutschlandkarte.

Weitere Informationen:

100 Jahre RKW: Die Geschichte des RKW seit 1921.

Deutsche Industrie- und Handelskammer DIHK

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer DIHK ist per Gesetz seit dem 1. Januar 2023 eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, in der alle Industrie- und Handelskammern in Deutschland Mitglied sind.

Zu den Aufgaben der DIHK gehört die Wahrnehmung des Gesamtinteresses der IHK-Mitgliedsunternehmen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und die Wahrung der Prinzipien der ehrbaren Kaufleute.

Die DIHK unterstützt und fördert darüber hinaus die Zusammenarbeit und den regelmäßigen Erfahrungsaustausch der Industrie- und Handelskammern zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben: Unter anderem leisten die Industrie- und Handelskammern mit ihrem Service für Existenzgründerinnen und -gründer einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der regionalen Wirtschaft und für das Unternehmertum in Deutschland. Die DIHK setzt sich auf Bundesebene für gute Rahmenbedingungen ein.

Weitere Informationen:

Liste aller Industrie- und Handelskammern in Deutschland

Frauennetzwerk „IHK Business Women“

Zentralverband des Deutschen Handwerks ZDH

Im Zentralverband des Deutschen Handwerks ZDH sind die 53 Handwerkskammern und 40 Fachverbände des Handwerks organisiert. Der ZDH vertritt damit die Interessen von mehr als einer Million Handwerksbetrieben in Deutschland mit über 5,6 Millionen Beschäftigten und rund 350.000 Auszubildenden.

Die Handwerkskammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, die eine Vielzahl von Aufgaben für ihre Mitglieder erbringen. Diese Aufgaben sind gesetzlich in der Handwerksordnung festgelegt.

Wie auch die Industrie- und Handelskammern, so sind auch die Handwerkskammern ein wichtiger Ansprechpartner für Gründungsinteressierte. Sowohl hinsichtlich einer Neugründung als auch beim Thema Betriebsnachfolge finden Gründerinnen und Gründer bzw. bestehende Unternehmen dort fachkundliche und kostenfreie Beratung einschließlich der Durchführung von Unternehmensbewertungen, die für erfolgreiche Betriebsübernahmen unverzichtbar sind.

Weitere Informationen:

Übersichtskarte der 53 Handwerkskammern in Deutschland

Frauen im Handwerk

Branchen

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Ob Architektur, Musik oder Werbung – die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige Branche. Ihr gehören sowohl freiberuflich arbeitende Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende als auch Kleinunternehmen wie beispielsweise Galerien, Veranstaltungsagenturen oder Musikagenturen an.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu steigern, hat die Bundesregierung 2008 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet. Koordiniert wird die Initiative vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und der Staatsministerin für Kultur und Medien.

Ziel der Initiative ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und deren Arbeitsplatzpotenzial auszuschöpfen. Darüber hinaus sollen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler verbessert werden.

Um das Potenzial der Kultur- und Kreativschaffenden für Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar zu machen, zeichnet die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung jedes Jahr 32 Selbstständige, Unternehmen sowie Projekte mit dem Titel „Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland“ aus. Die Ausgezeichneten werden über einen Zeitraum von zwölf Monaten durch Mentorinnen und Mentoren begleitet.

Darüber hinaus veröffentlicht die Initiative jedes Jahr einen Monitoringbericht, der die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für die Gesamtwirtschaft analysiert und die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie ihrer Teilmärkte anhand wirtschaftlicher Kennzahlen darstellt.

(Angehende) Kultur- und Kreativschaffende finden auf der Website der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft Informationen rund um das Thema Selbstständigkeit, zahlreiche Praxisbeispiele sowie bundes- und landesweite Beratungs- und Anlaufstellen.

Ein zentrales Element der Initiative ist ferner das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Seine Aufgabe ist es u.a., die Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar und ihr Potenzial für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik deutlich zu machen. Als bundesweite Anlaufstelle der Kultur- und Kreativwirtschaft unterstützt das Kompetenzzentrum den vom Bundeswirtschaftsministerium gestarteten Branchendialog „Forum Kultur- und Kreativwirtschaft“.

Weitere Informationen:

Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes

Digitalisierung

Digital Hub Initiative

Durch das Zusammenspiel innovativer Gründungsideen mit dem Know-how etablierter Unternehmen und wissenschaftlicher Exzellenz fördert die Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die Entstehung einer starken Innovationskultur und neuer digitaler Geschäftsmodelle.

Zwölf über Deutschland verteilte Digital Hubs bilden ein starkes Netzwerk, das den Austausch von technologischer und wirtschaftlicher Expertise, Programmen und Ideen ermöglicht. An jedem Digital Hub kommen Start-ups, Unternehmen und Forschung zusammen, um gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung zu finden. In Innovationsprogrammen, Acceleratoren und Inkubatoren werden für branchenrelevante Felder – von Artificial Intelligence über Mobility bis zu Smart Infrastructure – neue Lösungen entwickelt.

Start-ups profitieren vom Netzwerk auf unterschiedliche Art und Weise: So finden Jungunternehmerinnen und -unternehmen dort z.B. verschiedene Angebote für alle Phasen des Wachstums, dutzende Expertinnen und Experten und eine Job-Plattform. Hinzu kommen Events, um vor internationalen Investorinnen und Investoren zu pitchen. Hier erfahren Sie mehr.

Weitere Informationen:

Kontaktstellen für Start-ups bei Bund und Ländern

DE.DIGITAL

Die Website de.digital des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt wichtige Informationen zur digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft. Teil des Angebots sind u.a. Aus- und Rückblicke zum Digital-Gipfel, einem seit 2006 jährlich ausgerichteten Kongress des BMWK, bei dem Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über Themen und Lösungsansätze zur digitalen Transformation diskutieren.

Zudem beinhaltet die Website zwei interessante Angebote für Start-ups:

  • Mit der interaktiven Netzwerkkarte Start-up Support Landkarte untertsützt das BMWK Start-ups und andere Interessierte bei der Suche nach geeigneten Inkubatoren, Akzeleratoren, Coworking Spaces, Gründungszentren, Hubs und weiteren Support-Anbietenden bundesweit.
  • Außerdem finden sich dort Informationen zum Gründungswettbewerb – Digitale Innovationen. Der Wettbewerb richtet sich an Gründungsinteressierte und junge Start-ups mit innovativen Geschäftsideen im IKT-Umfeld. Die Preisträgerteams erhalten Preisgelder in Höhe von über 300.000 EUR sowie individuelle Coaching- und Vernetzungsangebote.

Weitere Informationen:

Website de.digital

Mittelstand-Digital

Der Förderschwerpunkt Mittelstand-Digital gibt kleinen und mittleren Unternehmen, dem Handwerk sowie Start-ups Orientierung bei der digitalen Transformation, informiert über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und unterstützt finanziell bei Digitalisierungsprojekten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote.

Mittelstand-Digital basiert auf drei Säulen:

  1. Das bundesweite Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren
    Die Zentren im bundesweiten Netzwerk unterstützen kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk in ganz Deutschland anbieterneutral mit Expertenwissen, Workshops und Trainings, Demonstratoren, Austausch-, Netzwerk- und Informationsveranstaltungen sowie praxisnahen Beispielen rund um das Thema Digitalisierung.

  2. Das Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU
    „Digital Jetzt“ fördert Investitionen in digitale Technologien und Anwendungen sowie digitales Know-how der Mitarbeitenden mit finanziellen Zuschüssen.

  3. Die Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“
    Die Initiative unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit konkreten Hilfsangeboten dabei, ihre IT-Sicherheit zu verbessern.

Weitere Informationen:

Auf der Website von Mittelstand-Digital finde Sie eine Reihe von Praxisbeispielen von (Jung-)Unternehmen, die das Thema Digitalisierung in ihre Geschäftsprozesse integriert und so die Abläufe optimiert haben.

Forschung & Innovation

Clusterplattform Deutschland

Wenn sich Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen vernetzen und zusammenarbeiten, entsteht eine Triebfeder für Neues. Cluster sind solche Triebfedern. Sie bringen regional vielfältige Akteurinnen und Akteure, (Jung-)Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie weitere Partnerinnen und Partner zusammen. Die neuen und oft ungewöhnlichen Kooperationen verschiedener Branchen und Wertschöpfungsebenen ermöglichen Innovationssprünge, die die Wettbewerbsfähigkeit und den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken.

Um die Vielfalt und Leistungsstärke der deutschen Clusterinitiativen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, betreiben das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Informationsportal Clusterplattform Deutschland. Dort erhalten Interessierte anschaulich und kompakt einen Überblick über die clusterbezogenen Aktivitäten auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene.

Zudem wird die Clustervielfalt Deutschlands mittels eines Recherche-Tools mit verschiedenen Suchkategorien dargestellt. Mehr als 400 deutsche Clusterinitiativen werden dort aufgelistet. Darunter sind auch jene Cluster aufgeführt, die Teil des Programms „go-cluster“ sind, einer Exzellenzmaßnahme des BMWK. Hier gelangen Sie zur Clustersuche.

Weitere Informationen:

Website Clusterplattform Deutschland

EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft

Innovative Start-ups sind für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands wichtig. Um die Gründungsbereitschaft von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, hat das BMWK 1998 das Förderprogramm EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft initiiert.

Zu den Zielen von EXIST gehört, das Gründungsklima an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen von EXIST-Gründungskultur zu verbessern. Darüber hinaus sollen mit den Programmlinien EXIST-Gründungsstipendium und EXIST-Forschungstransfer die Anzahl und der Erfolg technologieorientierter und wissensbasierter Unternehmensgründungen in Deutschland erhöht werden.

Mit der neuen Programmlinie EXIST-Women sollen Frauen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu ermutigt werden, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit zu wagen. Das BMWK setzt mit der neuen Förderlinie ein wichtiges Vorhaben der Start-up-Strategie der Bundesregierung um.

Durch das Förderprogramm EXIST haben sich mittlerweile zahlreiche regionale Gründungsnetzwerke herausgebildet: Die Entrepreneurship-Zentren unterstützen gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur bei der Antragstellung für die EXIST-Förderprogramme, sondern auch darüber hinaus. Sie organisieren Veranstaltungen, Sommerschulen sowie Businessplan- und Ideenwettbewerbe, um die Start-up-Szene vor Ort zu vernetzen.

Weitere Informationen:

Website EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft

German Accelerator

Das vom BMWK finanzierte Förderprogramm „German Accelerator“ unterstützt innovative deutsche Start-ups bei der internationalen Expansion und Vernetzung.

Seit Programm-Start im Jahr 2012 sind mehr als 850 Start-ups branchenübergreifend in allen Wachstumsphasen begleitet worden. Allein fünf von ihnen haben inzwischen als sogenannte Unicorns jeweils eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar erreicht und beschäftigen heute etwa 6.000 Menschen.

Im Rahmens des Programms arbeiten die Start-ups mit erfahrenen Mentorinnen und Mentoren zusammen. Zudem erhalten die Jungunternehmerinnen und -unternehmer Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk an Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern sowie Investorinnen und Investoren, die ihnen zum internationalen Erfolg verhelfen können.

Weitere Informationen:

Website German Accelerator

Investorinnen & Investoren

Business Angels-Netzwerke

Das BMWK fördert den Business Angels Deutschland e.V., einem Verein, der sich für den Aufbau der Business Angels-Kultur in Deutschland engagiert und in dem nahezu alle Business Angels-Netzwerke, die es in Deutschland gibt, Mitglied sind. Hier finden Sie eine Liste aller Mitgliesnetzwerke, nach Bundesländern sortiert.

Die regionalen Business Angels-Netzwerke unterstützen sowohl Investierende als auch Jungunternehmen dabei, den passenden Partner bzw. die passende Partnerin zu finden.

In der Regel handelt es sich bei Business Angels um ehemalige Unternehmerinnen und Unternehmer oder Managerinnen und Manager, die durch ihre Erfahrung und finanzielle Kraft Gründenden zum Durchbruch verhelfen können.

Business Angels beteiligen sich auf zweierlei Art: Einerseits investieren sie als Investorinnen und Investoren Kapital in die Jungunternehmen – und erhalten im Gegenzug Unternehmensanteile; andererseits handelt es sich um Expertinnen und Experten, die ihr unternehmersches Know-how mit den Gründenden teilen.

Schirmherr des Business Angels Deutschland e.V. ist das BMWK.

Weitere Informationen:

Evaluation der Förderung von „Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)“. Abschlussbericht zur Studie im Auftrag des BMWK (PDF)

Gründung in der Schule

Initiativkreis „Unternehmergeist in die Schulen“

Ein zentrales Anliegen des BMWK ist die Förderung von Unternehmertum und Selbstständigkeit. Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen sind dabei von großer Bedeutung: Theoretisches Lernen schafft die Grundlage für wirtschaftliches Verständnis; der Einblick in die Praxis motiviert die Schülerinnen und Schüler, das Thema Selbstständigkeit als berufliche Option in Erwägung zu ziehen.

Um die gründungsbezogene Ausbildung in Deutschland zu stärken, hat sich unter der Federführung des BMWK der Initiativkreis „Unternehmergeist in die Schulen“ etabliert. Gemeinsam blickt das Netzwerk auf 16 Jahre Erfahrung in der Vermittlung von Wirtschaft und Schule.

Mit der Website unternehmergeist-macht-schule.de bietet das BMWK dem Initiativkreis eine gemeinsame Plattform; Lehrerinnen und Lehrer finden dort praktische Unterstützung bei der Umsetzung von Wirtschaftsprojekten; Schülerinnen und Schülern wird ein umfangreiches Wissensportal zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen:

Themenportal „Unternehmergeist in die Schulen“

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