Navigation

22.05.2026 -

German Startup Awards 2026 – Innovation trifft auf gesellschafliche Verantwortung

Einleitung

Glamour in Deutschlands Gründerszene – gestern wurden in einer festlichen Gala die Gewinnerinnen und Gewinner der German Startup Awards 2026 geehrt. Die Ausgezeichneten stehen für innovative Geschäftsmodelle, die wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden.

Die Gewinner, Laudatoren und Moderatoren des German Startup Awards 2026 zusammen auf der Bühne.

© Startup-Verband

Vor rund 700 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ehrte der Startup-Verband im Berliner Palais am Funkturm acht Persönlichkeiten, die mit Innovationskraft, Mut und Unternehmergeist Deutschlands Gründerszene prägen. Dabei wurden herausragende Leistungen in unterschiedlichen Rollen des Ökosystems gewürdigt – von Gründerinnen und Gründern über Investorinnen bis hin zu Impact Entrepreneuren.

Eröffnet wurde das Event von Bundeskanzler Friedrich Merz. In seiner Rede betonte er die große Bedeutung von Start-ups für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland. „Ohne sie geht es nicht“, macht Merz deutlich. Deutschland müsse „schneller, einfacher und digitaler“ werden. Deshalb müssten diejenigen, die als Unternehmerinnen und Unternehmer täglich ins Risiko gehen, stärker in den Mittelpunkt gerückt werden.

Vom Nachbarschaftshelfer zum Impact Entrepreneur

Zum Impact Entrepreneur des Jahres wurde Ali Abderrahmane gewählt. Während aktuell häufig KI basierte Hightech-Lösungen im Rampenlicht stehen, setzt sein Unternehmen auf praktische Unterstützung im Alltag – von Mensch zu Mensch. Der 26-Jährige gründete das Berliner Sozialunternehmen JUHI (Jugend hilft), das pflegebedürftige Menschen mit jungen Helferinnen und Helfern vernetzt.

Die Grundlage dafür legte Ali Abderrahmane direkt nach dem Abitur. In dieser Zeit unterstützte er Seniorinnen und Senioren in seiner Nachbarschaft und erkannte schnell, wie groß der Bedarf an Hilfe ist – und wie oft passende Angebote fehlen. Aus dieser Beobachtung heraus entstand JUHI: Das Unternehmen bringt junge Menschen – Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Auszubildende – mit Pflegebedürftigen zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur Alltagshilfe, sondern auch die zwischenmenschliche Begegnung. „Impact bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung dafür, gesellschaftliche Probleme nicht nur zu diskutieren, sondern konkrete Lösungen zu schaffen“, so Abderrahmane.

Weitere Awards für KI und Klimaschutz

Zu den Ausgezeichneten gehört auch Jarek Kutylowski, Gründer und CEO von DeepL (Köln), der zum Gründer des Jahres gewählt wurde. DeepL ist ein KI-basiertes Unternehmen, das Software zur automatischen Übersetzung von Texten in viele Sprachen entwickelt. Newcomerin des Jahres ist Ruth Bosse, CEO & Founder von Ark Climate aus München. Ihre Firma bietet eine Softwareplattform, die Städte und Gemeinden dabei unterstützt, Klimaschutzmaßnahmen datenbasiert zu planen, umzusetzen und ihre Wirkung zu messen.

Übersicht aller Preisträgerinnen und Preisträger 2026

Hotline 030-340 60 65 60 Für allgemeine Fragen
Montag bis Donnerstag: 8:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr
nach oben