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02.07.2026 -

Von Werkhalle bis Weltraum: Das sind die Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2026

Einleitung

Sechs Unternehmen, ein gemeinsamer Nenner: technologische Spitzenleistung. Die Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2026 zeigen, wie vielfältig Innovation „Made in Germany“ ist. In den Kategorien „StartUp“ und „Aufsteiger“ haben es jeweils drei Unternehmen ins Finale geschafft. Am 8. September zeigt sich, wer gewinnt.

Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2026 stehen fest

© Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Ob Metallbearbeitung, Elektromobilität, Quantentechnologie oder Raumfahrt – die nominierten Firmen arbeiten an Lösungen, die etablierte Industrien grundlegend verändern und neue Wertschöpfungsketten eröffnen.

Finalisten in der Kategorie „StartUp“

Ausgezeichnet werden junge Unternehmen, die ihre Geschäftsidee bereits erfolgreich am Markt etabliert haben:

  • AdaptX Systems, Berlin: Statt große Mengen an Kühlflüssigkeit einzusetzen, wird die Hitze bei der Metallbearbeitung direkt am Werkzeug abgeführt. Ziel ist es, einen der kostenintensivsten Prozesse der Industrie effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
  • Flybaby, Berlin: Eine Babytrage, die nahezu vollständig aus der 3D‑Strickmaschine kommt: Das Produkt verbindet Design, Funktionalität und ressourcenschonende Herstellung und ist bereits international gefragt.
  • Proxima Fusion, München: Aus der Forschung in die industrielle Anwendung: Das Unternehmen entwickelt Fusionskraftwerke und arbeitet daran, die Energie der Sterne zur Grundlage einer neuen Energieindustrie zu machen.

Finalisten in der Kategorie „Aufsteiger“

Nominiert sind Unternehmen, die bereits stark gewachsen sind und ihre Technologien weiter skalieren:

  • DeepDrive, Garching: Mit einer neuen Generation von Elektromotoren soll die Effizienz von Elektrofahrzeugen deutlich gesteigert werden. Das Unternehmen kooperiert bereits mit großen Herstellern der Automobilindustrie.
  • mtex antenna technology, Wiesbaden: Hochpräzise Antennensysteme ermöglichen Forschung und Raumfahrt auf höchstem Niveau – vom Empfang von Signalen aus dem All bis zur Steuerung komplexer Missionen.
  • Pixel Photonics, Münster: Einzelne Lichtteilchen messbar machen: Das Unternehmen entwickelt hochempfindliche Detektoren für Anwendungen etwa in Quantencomputing, Kommunikation und Diagnostik.

Ausgewählt wurden die Finalisten aus hunderten Bewerbungen. Vorgeschlagen wurden sie von rund 300 Expertinnen und Experten u.a. aus Unternehmen, Technologiezentren und Ministerien.

Allen Nominierten stehen Beratungsangebote, Mentoring sowie ein Medientraining zur Verfügung. Darüber hinaus profitieren sie vom Netzwerk des Deutschen Gründerpreises und individueller Unterstützung bei der weiteren Entwicklung ihres Unternehmens.

Der Deutsche Gründerpreis wird in diesem Jahr zum 24. Mal verliehen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt die Auszeichnung als Kooperationspartner.

Weitere Informationen:

Hotline 030-340 60 65 60 Für allgemeine Fragen
Montag bis Donnerstag: 8:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr
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