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04.12.2025 -

Mehr Tempo für Gründungen aus der Wissenschaft

Einleitung

exist-Förderung wird deutlich vereinfacht – neue IP-Dealdatenbank sorgt für mehr Transparenz.

Eine Frau hält einen Laptop in Händen, ein Mann dahinter prüft etwas an einer technischen Apparatur.

© iStock/nd3000

Von der Uni direkt zum eigenen Unternehmen – das Bundesministerium für Wirtschaft und Enerige (BMWE) macht diesen Weg jetzt spürbar einfacher. Mit einem umfassenden Bürokratieabbau und einer neuen IP-Dealdatenbank modernisiert das BMWE die exist-Förderung und erleichtert damit jungen Innovatorinnen und Innovatoren den Start in die Selbstständigkeit. Wissensbasierte Existenzgründungen aus Hochschulen sollen so deutlich beschleunigt werden.

Parlamentarische Staatssekretärin und Mittelstandsbeauftragte Gitta Connemann betont, dass Gründende vor allem „klare Prozesse und schnelle Entscheidungen“ brauchen. „Wir wollen mit schlankeren Verfahren bei exist Maßstäbe für eine moderne, digitale Förderpolitik setzen. Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in welchem innovative Teams noch schneller ihre Geschäftsideen zur Marktreife bringen können“, so Connemann. Die Reformen im exist-Programm setzen daher auf digitale Abläufe, weniger Aufwand und mehr Transparenz.

Was ist neu?

  • Komplett digitale Antragstellung: Das Schriftformerfordernis entfällt; Anträge und Bescheide laufen nun vollständig digital.
  • Weniger Papierkram: Beim exist-Gründungsstipendium wurde die Zahl der Antragsformulare halbiert, der Umfang des Ideenpapiers deutlich verkürzt.
  • Mehr Pauschalen: Sachmittel können künftig pauschal beantragt und abgerechnet werden – ohne Einzelnachweise.
  • Entlastung während des Projekts: Reduzierte Auflagen und Meilensteine verschaffen Hochschulen und Gründungsteams mehr Freiraum.
  • Mehr Klarheit: Eine überarbeitete Webseite erleichtert den Überblick über Anforderungen und Abläufe.

Ein zentrales Element der Reform ist die neue IP-Dealdatenbank, entwickelt von der Technischen Universität Berlin im Auftrag des BMWE. „IP“ steht für „Intellectual Property“, zu deutsch: geistiges Eigentum. Gerade wissenschaftsbasierte Start-ups sind häufig auf den Zugriff auf Patente und andere Schutzrechte angewiesen, die an Hochschulen liegen. Die neue Datenbank schafft hier erstmals mehr Transparenz: Sie macht nachvollziehbar, wie geistiges Eigentum bewertet wird, und erleichtert so Gründungsteams wie auch Hochschulen die Orientierung. Dadurch können beide Seiten schon früh besser einschätzen, welchen Wert ihr geistiges Eigentum hat – ein wichtiger Faktor für zügige und faire Verhandlungen.

Über exist

Das exist-Programm des BMWE fördert wissensbasierte Gründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es stärkt den Transfer von Forschung in marktfähige Produkte und Dienstleistungen und eröffnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine klare Karriereoption im Unternehmertum.

Mehr Infos auf der exist-Webseite

Hotline 030-340 60 65 60 Für allgemeine Fragen
Montag bis Donnerstag: 8:00 - 18:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr
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